I used Arch, by the way!

Der Krümel aus meiner linken Umschalt-Taste ist genauso auf wundersame Weise verschwunden wie die WLAN-Probleme in macOS Seqouia 15.7.5. Dieser Artikel entsteht gerade auf einem betagten Intel-MBP, im Hintergrund läuft entspannte Musik und die Lautsprecher, aber lassen wir das Thema für heute mal beiseite.

Seit meinem letzten Artikel, zu dem Zeitpunkt war ich noch bei Ubuntu auf einem ThinkPad T14 Gen2, hat sich etwas getan. Die letzten Wochen waren eine interessante Erfahrung und eine steile Lernkurve beim Lernen von Arch Linux, Hyprland und Vim. Im ersten Versuch habe ich versucht Arch Linux in einer minimalen Konfiguration zu installieren und mich dann mit Hyprland zu beschäftigen. Als Anfänger in Sachen Linux musste ich feststellen, keine so gute Idee, wenn man keine Lust hat, alles selbst zu machen.

Daher habe ich Arch, by the way! neu aufgesetzt und diesmal Hyprland mittels ML4W OS Dotfiles for Hyprland installiert. Das sah nicht nur optisch ansprechend aus, sondern funktionierte auf Anhieb sehr gut. Ohne Gefrickel und stundenlanges Beschäftigen mit Konfigurationsdateien ein grundsolides Hyprland-Erlebnis. Da mein Fokus auf Anwendungen liegt, habe ich mich voller Elan auf Vim gestürzt. Als Anfänger in Sachen Vim musste ich feststellen, keine so gute Idee, wenn man keine Lust hat, alles selbst zu machen.

Mittlerweile bin ich dank Lazyvim an dem Punkt angekommen, dass ich Notepad++ und Visual Studio Code/VSCodium in meinem täglichen Arbeitsfluss durch Neovim ersetzt habe. Nebenbei habe ich gelernt, dass das Standard-Terminal in macOS nur 256 Farben darstellen kann. Aber wofür gibt es denn Alternativen wie iTerm2?!

Jetzt habe ich einen guten Überblick, was man wo und wie konfigurieren kann und was man wofür braucht - ich werde vielleicht irgendwann mal die Zeit und Muße finden, Hyprland, Neovim usw. von Grund auf an meine Bedürfnisse anzupassen, aber nun, 5 Minuten und 30 Sekunden später ist Omarchy auf dem ThinkPad installiert.

Meine Linux-Reise geht weiter!